Ketchup - ein Stück Kulturgeschichte

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Ketchup - ursprünglich
„Kê-tsiap“ so exotisch klingt der Name einer Ende des 17. Jahrhunderts in China in Gebrauch befindlichen, eingedickten Fischsoße. Diese wurde regelmäßig zum Essen serviert. Es ist somit nicht verwunderlich, dass sie den europäischen Handelsreisenden irgendwann begegnen musste. Ob dies aber nun der wahre Ursprung unseres heute so beliebten Ketchups sein könnte, ist ungewiss, denn es gibt viele andere Herleitungsmöglichkeiten für den Namen und die Historie des Ketchups.

Ketchup - Die Geschichte eines großen Namens
Als catchup bezeichnet, findet der Begriff erstmalig in einem britischen Wörterbuch am Ende des 17. Jahrhunderts Erwähnung. Man bezeichnete damit ganz allgemein eine Soße aus „East-India“. Da damit damals der gesamte ostasiatische Raum gemeint war, wird sich wohl nie ganz klären lassen, ob die Soße nun tatsächlich aus China, aus Indonesien oder gar aus Vietnam stammt. Manche vermuten sogar, dass die englischen Seefahrer das Rezept von ihren Reisen mitbrachten und es sich daher eher um das malaysische “kichop” handelt, das unter anderem aus Austern bestand. Richard Bradley veröffentlichte in einer Zeitschrift ein Ketchup-Rezept, das angeblich aus „Bencoulin in the East Indies“ stammt und gab als Basis Kidneybohnen an. Bencoulin, das auf Sumatra liegt und eine britisch verwaltete Siedlung war, könnte somit ebenfalls als ursprüngliche Heimat des Ketchups gelten. Nur eines lässt sich mit Gewissheit behaupten: alle diese asiatischen Soßen waren garantiert frei von Tomaten.

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Das erste Rezept für englischen Ketchup wurde 1727 in einem Ratgeber für Hausfrauen beschrieben. Mit dem heutigen Tomatenketchup hatte diese Rezeptur allerdings nicht viel gemeinsam. Lediglich die Tatsache, dass beide als schmackhafte Soße zum Essen gereicht werden, kann man als Übereinstimmung gelten lassen. Der Experimentierfreude waren keine Grenzen gesetzt und stellten die Variationen aus der Neuzeit sicherlich in den Schatten. Verarbeitet wurde je nach Saison und Standort Zutaten wie Beeren, Nüsse oder Anchovis. Die unterschiedlichen Kompositionen erfreuten sich so großer Beliebtheit, dass man Mitte des 18. Jahrhunderts Fertigsoßen unter dem Namen „catchup“ in Geschäften kaufen konnten.

Ketchup – alles Tomate?
Ob die erstmals 1804 in Großbritannien aufgetauchte italienische Tomatensauce den Tomaten-Ketchup auf den Weg brachte kann nur vermutet werden. Jedenfalls sorgte der Zusatz von Essig dafür, dass eine länger haltbare Soße entstand. Der eigentliche Siegeszug begann mit dem deutschstämmigen Amerikaner aus der Pfalz namens Henry John Heinz, der das Ketchup industriell herstellte. Was Mitte des 19. Jahrhunderts als Nebenprodukt bei der Herstellung von Tomatenkonserven begann, entwickelte sich bis 1905 zu einem Produktionsumfang von 5 Millionen Flaschen im Jahr. Eine der ersten Rezepturen aus dem Jahr 1883 enthielt neben Tomaten und Essig Gewürznelken, Cayennepfeffer, Muskatnuss, Zimt und Piment. Von großer Bedeutung für den Siegeszug des Ketchups hat auch die Verpackung. Während die ersten professionellen Hersteller ihre Fertigsoßen gerne in Fässchen verkauften, verschaffte man dem Verbraucher mit dem Produkt in der Glasflasche im wahrsten Sinne des Wortes den Durchblick. Das Ketchup wird sichtbar und vermittelt ein gutes Gefühl beim Kauf und die Gewissheit, dass hier Qualität aus der Flasche kommt.

Ketchup oder Ketschup – meets Bratwurst
Mitte der 50er Jahre eroberte das Ketchup auch den deutschen Markt und wurde zu einem unentbehrlichen Begleiter von Bratwurst und Pommes. Bald schon entstanden neue Sorten wie Schaschlik und Curry oder Exoten wie Mango. Der Klassiker „Tomaten-Ketchup“ bleibt unter allen der Favorit. Heute werden alleine bei Kraft pro Minute 220 Flaschen Ketchup abgefüllt. Auch die Kritiker, die ein zu wenig an Tomate und ein zu viel an Zucker bemängeln, konnten der Beliebtheit nicht schaden. Und die kleinen, handlichen Portionstütchen in den Fast-Food-Restaurants erreichen auch diejenigen, die keine obligatorische Flasche im Kühlschrank stehen haben.
Last but not least ist die Bedeutung von Ketchup in Deutschland so groß, dass sich die Rechtschreibreform damit befasst: Ketchup oder Ketschup, das ist bei der roten Soße sicherlich nicht die wichtigste Frage. Da scheiden sich die Geister doch eher bei klassischer Glasflasche zum Schütteln oder Plastikflasche auf dem Kopf – ein Druck genügt.
Aber das ist nun wirklich Geschmackssache und nicht nur Historie.

Ketchup aus Deutschland

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Ketchup aus Deutschland ist eine Würzsoße aus Tomatenmark, Gewürzen und Essig. Und zum erstenmal tauchte das Wort Ketchup in der Schriebweise “Catchup” in England
auf und bedeutete damals in etwa soviel wie feine ostindische Soße. In der Literatur gibt es mehr Theorien zum etymologischen ursprung des Wortes Ketchup.
Das es auf einen chinesischen begriff zurückgeht ist die heute am weitesten Behauptung. Der Begriff Ketchup hatte seinen deutschen Ursprung erstman in englischen Kochbüchern und wurde dann in den USA eingebürgert bis er dann schließlich nach Deutschland kam.

Im Indonesischen könnte die Herkunft auch möglich sein. Dort bedeutet Kecap (wie es dort geschrieben wird) einfach Sauce. In Indonesien wird er aber meistens für eine Sauce aus Sojabohnen verwendet. Im Ursprung hatte dies mit Tomaten nichts zu tun. Viele Menschen nehmen diese Gewürzsoße zu verschiedenen Nahrungsmitteln, wie
Pommes Frites, Bratwurst, Nudeln, Frikadellen oder aber auf das Brot. Sehr häufig findet auch die Anwendung des Ketchupes im Bereich des Fast Food´s statt.
Aber auch zum Fondue ist er sehr beliebt. Zum Beispiel bei Hot Dogs, Hamburgen, Gegrilltem oder auf Sandwitches. Sicherlich haben auch Sie schon einmal Ketchup gegessen vielleicht auch Ketchup aus Deutschland.

Der mit Sicherheit bekannteste Hersteller von Ketchup in Deutschland ist “Kraft”. Kraft stellt seit nun mehr als 50 Jahren, das rote Gold, wie den Ketchup einige nennen her.
Genauso zählt Kraft zu einem der größten Lebensmittelwerke überhaupt in Deutschland. In dem Werk werden auch noch heute pro Minute ca. 220 Flaschen mit Ketchup
aus Deutschland abgefüllt. Etwa 20 Tomaten ergeben einen Liter Ketchup. Abgefüllter Ketchup in Flaschen wird nach ausgiebigem Schütteln der Flasche dünnflüssiger
dieses Phänomen wird wissenschaftlich als Thixotropie bezeichnet und ist nicht nur für den Ketchup typisch.

Ernährungswissenschaftler kritisieren beim Ketchup den in ihm vorkommenden relativ hohen Zuckergehalt. Allerdings enthält Ketchup auch neben Vitamin C den Wirkstoff Carotinoid Lycopin. Diesem Stoff sagt man Krebsrisikosenkende und gesundheitsförderne Eigenschaften zu. Heutzutage werden zwischen drei Ketchupsorten in Europa prinzipiell unterschieden. Einmal in Tomatenketchup, den Gewürzketchup und dem Curryketchup.

Ab 1967 kamen zu den Ketchup´s von Kraft auch noch einige Feinschmeckersoßen wie Meerretich, Mustard, Babecue und Chili auf den Markt. Der Ketchup aus Deutschland wir aus Sonnengereiften Tomaten aus Ländern wie Spanien, Italien oder Potugal hergestellt. Die Tomaten verden gewaschen danach blanchiert, entheutet und entkernt.
Der Fruchtsaft wird dann zu Tomatenmark mittels einer schonenen Dampftechnick konzentriert. Danach gibt man dem Tomatenmark noch Gewürze, Essig und Wasser
hinzu und fertig ist der Ketchup. Heute wird der ketchup typisch mit den folgen Zutaten hergestellt, Sellerie, Zwiebeln, Gewürznelken,
Zimt, Piment, Salz, ca. 20% Essig, Zucker, Tomaten und anderen Gewürzen.

Geschmacksverstärker und Aromastoffe dürfen dem Ketchup zugeführt werden. Allerdings darf ein Ketchup keinerlei künstliche Farbstoffe enthalten. Je nach Geschmack kann man in Läden verschiedene Ketchupsorten erwerben, wie zum Beispiel Curry, Schaschlik und Pikant. Wußten Sie das es auch Ketchup für Kinder gibt in einem Spinatgrün? Doch den gibt es und er ist bei Kindern mindestens genauso beliebt, wie der rote Ketchup, denn diese beiden Sorten unterscheiden sich nur in der
Farbe. Natürlich gibt es nicht nur die Firma Kraft die Ketchup in Deutschland herstellt sondern es gibt auch noch Tommy, Hamker, Walter Rau, Homann,
Kunella, Wernsing und viele viele andere.

Wenn Sie Interesse an weiteren Herstellern haben, geben Sie einfach in eine Internet- Suchmaschine “Ketchup aus Deutschland” ein. Die meisten Firmen haben eine Homepage auf der grob die Herstellung erörtert wird und einige haben auch Rezeptvorschläge eingestellt.

Promis und Ketchup

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Promis und Ketchup- kann das denn überhaupt zusammenpassen?
Ketchup, die äußerst beliebte Beilage vor allem zu Pommes Frites, Würstchen, Hamburgern oder Nudelgerichten, ist eine dickflüssige Sauce, welche aus Essig, Tomaten und Gewürzen hergestellt wird. Sie ist in den Geschmacksrichtungen würzig-scharf bis süßlich-pikant auf dem Markt.

Seitdem im Fernsehen die Kochshows boomen, in welchen Prominente kochen, scheint der Ketchup mehr und mehr salonfähig zu werden. Denn immer mehr Promis outen sich als Ketchup-Fans, essen diesen gerne als leckere Beilage und verwenden ihn auch zum Kochen.
Der Sylter Spitzekoch Christop Ibert zum Beispiel, dort Küchenchef des berühmten Sansibar, meint, dass es bei der Verwendung von Ketchup in der Promi-Küche vor allem auf die richtige Dosierung ankommt. Der prominente Koch reicht Ketchup auch zu einem Steak, und nennt diesen “die beste Steaksoße der Welt.” Und die prominenten Gäste, welche bei ihm speisen, sind dem Ketchup durchaus nicht abgeneigt.
Auch Promi-TV-Koch Steffen Henssler zaubert mit Ketchup hervorragende süßsaure Soßen. Diese bestehen neben Ketchup auch noch aus einer halben Ananas, einer Orange, einem Apfel, einer Zitrone sowie den Gewürzen Ingwer, Salz, Zucker, Speisestärke und Tomatenmark.
Und auch wenn Alfred Biolek mit seinen Gästen kocht, darf Ketchup nicht fehlen: Er würzt damit seine feurig-scharfe Bohnensuppe.
Promi Josef Zotter, Inhaber der berühmten Zotter-Schokofabrik, kocht ebenfalls mit Ketchup. Hier gibt es die Peanut-und-Ketchup-Schokolade, eine seiner Lieblingskreationen.

Als Füllung rührt Zotter hier einen Ketchup bestehend aus Tomatensaft, Essig, Rosinen und weißer Schokolade an.
Dazu kommt dann noch eine leckere Paste aus Erdnuss-Krokant und Erdnuss-Nougat.
Diese Ketchupschololade schmeckt übrigens nach Marzipan und Früchten.
Promi Sascha Basler, der in den neunziger Jahren in der Musikbranche der Techno-Music mit seinen Labels zum Durchbruch verhalf, hat einen stylischen Imbiss in Hamburg aufgemacht. Hier steht unter anderem “Edelcurry mit Steckrübenpommes” auf der Speisekarte. Dazu gibt es einen selbstgekochten Promi-Ketchup nach einem Geheimrezept von Sascha Basler. Für dieses Gericht wird der Ketchup übrigens speziell noch mit einigen Feigen, Zwetschgen und einer Prise Zimt verfeinert.
Auf dem Kurfürstendamm in Berlin gibt es mittlerweile einen Currywurst-Stand für Promis, wo zu Cipolatta-Wurst mit Curry-Ketchup gerne auch ein Glas Champagner gereicht wird.

Und auch Promi Jürgen von der Lippe isst gerne Ketchup- und zwar zwecks Abwürzens- beim Tatar.
Dieses Tatar-Rezept mit einem Schuss Ketchup dazu hat er übrigens vom Spiegel-Herausgeber Henry Nannen.

Ein Geheimtipp unter Promis ist seit einiger Zeit auch ein Ketchup für Feinschmecker. welcher aus Biotomaten, Bioapfelessig, braunem Zucker, frischem Ingwer und Sternanis hergestellt wird.
Promi Roberto Blanco schwört dagegen auf seinen leckeren Flusskrebs-Cocktail. Zu diesem kocht der sehr beliebte Sänger gerne eine Soße aus Ketchup, Majonäse und Cognac.

Auch der prominente Designer Wolfgang Joop, welcher neuerdings seine Leidenschaft für’s Kochen entdeckt hat, präsentiert in seinem Kochbuch “Hectic Cuisine” Gerichte mit Ketchup.
Die Schauspielerin Jennifer Aston steht auf Ketchup. Zu den Lieblingsgerichten der attraktiven Halbgriechin gehört neben Hamburgern auch Pommes Frites mit Ketchup und Majönase, wenngleich sie sich diese Speisen der schlanken Linie wegen jedoch nicht allzu oft leisten darf.
Im Übrigen hat auch ein ganzer Fußballverein seit 2008 seinen eigenen Ketchup: Speziell für den Hamburger Verein FC Sankt Pauli wurde der ” Körriesaft” in einer Bügelflasche aus Glas, zunächst auf 1000 Stück limitiert, kreiert.
Und auch Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder isst gerne Currywurst mit Ketchup dazu. Dieses Gericht vertreibt ein findiger Restaurantbesitzer in Hannover als den sogenannten “Kanzlerteller”.

Ketchup hat viele Gesichter

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Als Ketchup bezeichnet man eine Würzsoße deren Hauptbestandteile Tomatenmark, Essig, Zucker, Salz und verschiedene Gewürze sind. Die Ursprünge des leckeren Dips können bis ins 17. Jahrhundert zurückverfolgt werden. Bereits 1690 reichte man in China zu Geflügel- und Fischgerichten eine dunkle, süße Soße namens „ketsiap“. Im 18. und 19. Jahrhundert gelangte die Soße durch Seefahrer nach Europa und begann die Eroberung der heimischen Küchen. Besonders in England fand die Tomatensoße großen Anklang und bereicherte schnell die heimischen Speisekarten. Hier wurde der Ketchup auch erstmals als Fertigprodukt in Läden angeboten. Mittlerweile gehört Ketchup zu den beliebtesten Soßen überhaupt. Ob zu Pommes Frites, Grillgerichten oder als Zutat für verschiedene Nudelsoßen – Ketchup ist aus der europäischen und vor allem der amerikanischen Küche nicht mehr wegzudenken. Pro Kopf verbrauchen die Deutschen etwa drei Flaschen der leckeren roten Soße. In Europa und den USA unterscheidet man den Ketchup im Allgemeinen nach drei verschiedenen Geschmacksrichtungen: Tomatenketchup, Gewürzketchup und Curry-Ketchup. Bei der Wahl des richtigen Ketchups sollte man sich zu aller erst auf seine eigenen Vorlieben verlassen, denn die einzelnen Sorten unterscheiden sich stark von einander, und nicht jede passt zu jedem Gericht. Die Basis eines jeden Ketchups stellt die Tomate dar. Sie enthält viele gesunde Bestandteile, wie Virtamin C oder Lycopin, das gerade durch das Erhitzen von Tomaten freigesetzt wird und dem eine krebshemmende Wirkung nachgesagt wird. Trotzdem sollte er mit Vorsicht genossen werden, denn auch Zucker ist oft reichlich enthalten. In einer Flasche Ketchup können mitunter bis zu 45 Stück Würfelzucker stecken. Das macht die Soße zu einem ordentlichen Dickmacher.

Der Tomatenketchup stellt seinen Hauptbestandteil, die Tomate geschmacklich in den Vordergrund. Kennzeichnend ist sein fruchtiger und süßlicher Geschmack. In Deutschland macht der Tomatenketchup etwa 70 Prozent des Marktangebots aus und ist somit der beliebteste Ketchup der Deutschen. Bevorzugt wird er zu Fast-Food-Gerichten, wie Hamburger oder Pommes Frites gegessen. Aber auch als spezielle Würze für Soßen eignet er sich hervorragend, und einfach pur auf Nudeln gilt Tomatenketchup als beliebtes Kindergericht.

Unter dem Begriff Gewürzketchup werden all diejenigen Sorten zusammengefasst, deren Zutatenliste beispielsweise durch Gurken, Chilischoten, Paprika oder Zwiebeln erweitert wurde. Eine weit verbreitete Form des Gewürzketchups ist die Barbecue-Sauce, die bevorzugt zu Grillfleisch gegessen wird. Auch der ursprünglich aus Ungarn stammende Zigeuner-Ketchup, der mit Sardellenpaste, Senf, Paprika, Scharlotten und vor allem mit viel Knoblauch verfeinert wird, erfreut sich großer Beliebtheit. Die Hot-Chili-Soße, die durch Chilischoten und Chilipulver einen extra feurigen Geschmack erhält, passt besonders gut zu deftigen Fleischgerichten und Speisen aus der Tex-Mex-Küche. Ein Highlight auf jeder Party kann der grüne Ketchup sein. Er überrascht mit seiner ungewöhnlichen Farbe, die auf die Zubereitung mit grünen Tomaten zurückzuführen ist. Etwas Senfpulver, Sellerie, Zwiebeln und Äpfel runden die Rezeptur ab.

Last but not least ist der Curry-Ketchup zu nennen, der durch die Zugabe ausgewählter Curry-Mischungen seinen unverwechselbaren Geschmack erhält. Nicht selten wird er mit Chayennepfeffer oder Chilipulver scharf gewürzt und bildet so die Grundlage für die beliebte Currywurst.
Die Auswahl der verschiedenen Ketchupsorten ist schier überwältigend. Je nach Anbieter unterscheiden sie sich erheblich in Geschmack, Zusammensetzung und Konsistenz. Ebenso vielfältig, wie das Sortiment, sind auch die Vorlieben bei der Auswahl des Ketchups. Es ist unmöglich, eine Ketchup-Empfehlung auszusprechen. Am besten probiert man einfach selbst, denn für jeden Geschmack lässt sich der passende Ketchup finden – im Zweifelsfall macht man ihn einfach selbst!

Infomatives über Ketchup aus den USA

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Will man Ketchup geschichtlich betrachten, so sind sich die Experten nicht ganz einig, wo der Ketchup denn nun herkommt. Sicher ist aber, dass bereits im Jahrhundert ein Saucenprodukt aus Schalentieren mit dem Namen Ketsiap bekannt wurde. Die Seefahrer brachten nun am Anfang des 18. Jahrhunderts aus Malaysia eine Sauce namens Kichop mit nach England. Hier wurde ein Rezept entwickelt, welches viele Jahre als Ketchup bekannt war, aber mit dem heutigen Ketchup nicht mehr viel zu tun hat.
Als man dann die Tomate in Nordamerika heimisch machte, nutze man zu deren Haltbarmachung, die Rezepte aus früheren Tagen. Allerdings wurden hierzu nur die pürierten Tomaten unter Zusatz von Gewürzen und Zucker verwendet.

Nun war es aber keineswegs ein Amerikaner, der das erste Ketchuprezept und wohl Bekannteste obendrein erfunden hatte. Im Gegenteil, es war ein Deutscher, der nach Amerika ausgewandert war. Das war genau im Jahr 1869 und die industrielle Produktion, nach diesem ersten Rezept, starte in der Mitte des 19. Jahrhunderts in den USA. Auch heute werden in den USA nur 3 verschiedene Sorten Ketchup angeboten und diese sind aber in wirklich jeder Lokalität zu bekommen.
In den Supermärkten werden aber auch in den USA mehrere Sorten an Ketchups angeboten, dabei basieren die aber alle auf dem einen Originalrezept.
Man unterscheidet in der Regel immer in einfachen Tomatenketchup, in den Gewürzketchup und in den Curryketchup.

Beim Tomatenketchup handelt es sich in der Regel immer um die Grundlage Tomate, die in Form von Mark die Basis für den Ketchup gibt. Hinzu kommen die Gewürze und Zucker. Auch in Deutschland ist dies der beliebteste Ketchup, er deckt 70 % des Gesamtangebotes an Ketchup.

Der Gewürzketchup hingegen strotzt nur so an Vielfältigkeit und es werden in den USA unzählige Sorten dieser beliebten Ketchupsorte angeboten. Er umfasst in der Regel alle Arten des Ketchups. Zu den normalen Ketchuptaten werden hier spezielle Gewürzmischungen und Gemüse beigemengt. Hinzu kommen Gurken, Zwiebeln, Paprika und vieles andere mehr, der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt und in jeder Region der USA gibt es einen anderen Gewürzketchup. Besonders beliebt ist in den USA der Barbecue Ketchup oder der Steak Ketchup, denn die Amerikaner sind Grillfans und wollen zu den unterschiedlichen Fleischsorten auch immer einen anderen Ketchup.
Weiter sehr verbreitet in den USA ist auch der sogenannte Curryketchup, der wie der Name schon sagt mit einem großen Anteil von Curry verarbeitet wird.

Die Amerikaner betreiben einen regelrechten Ketchupkult, wenn man dies so bezeichnen kann. Wenn man bedenkt, dass das geheime Rezept vom Ketchupgiganten Heinz nur circa 8 Menschen auf der ganzen Welt wissen, dann ist das schon sehr verwunderlich. Aber nun gut, sicher ist es ganz gut, dass es wie ein Staatsgeheimnis gehütet wird.
Heutzutage hat der berühmte Ketchup aus den USA übrigens schon in Spitzenrestaurant Einzug gehalten und dies ist ja wohl das Schärfste, was man je gehört hat. Sicher wird kein Gast in der gehobenen Gastronomie den Ketchup auf den Tellern vorfinden, aber mit der speziellen Tomatensauce zu kochen, finden noch nicht einmal Sterneköche absurd.

Einen Spleen haben die US-Amerikaner mit ihrem Ketchupkult sicher, aber warum auch nicht und somit gibt es schon die größte Ketchupflasche der Welt. Einer Farmer in Illinois, ganz genau in Collinsville, baute seinen Wasserturm auf der Form in Form einer Ketchupflasche von Heinz und brachte es auf stolze 56,7 Meter, eine beachtliche Leistung. Ein Eintrag im Guinnessbuch der Rekorde war sicher.

Kochen mit Ketchup

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Ketchup gilt als eine sehr beliebte Beilage zu Pommes Frites, Nudeln oder Würstchen. Es ist eine dickflüssige Tomatensauce und in den Geschmacksrichtungen süß-sauer bis kräftig-würzig erhältlich. Ketchup besteht aus Tomatenmark, Essig, Speisesalz sowie verschiedenen anderen Gewürzen.

Aber mit Ketchup kann man auch vielseitig. lecker und ohne großen Aufwand kochen- zum Beispiel die beliebte Sauce zur Currywurst. Hierbei wird der Ketchup mit ein wenig Wasser aufgerührt, aufgekocht und anschließend mit Pfeffer und Currypulver sowie einer Prise Zucker abgeschmeckt. Diese Sauce schmeckt warm nicht nur zur Currywurst sondern auch zu Reisgerichten oder als Beilage zu kurzgebratenem oder gegrilltem Fleisch.

Kochen mit Ketchup ist auch immer dann gefragt, wenn es um Soßen zu Nudelgerichten geht. Aus Tomatenketchup, Milch, Salz, Pfeffer, Oregano, und Majoran lässt sich eine leckere Spaghettisoße herstellen, die man noch mit Hackfleisch oder Gemüse anreichern kann.

Aus Ketchup lassen sich auch interssante Dressings für Salate kreieren, zum Beispiel ein schmackhaftes Schmand-Ketchup-Dressing, indem man Schmand, Mayonnaise, Kondensmilch, Ketchup und Schnittlauchröllchen miteinander vermischt und mit Salz und Pfeffer abschmeckt.
Kochen mit Ketchup ist aber auch bei anderer Salatherstellung eine leckere Sache. Hähnchensalat kann zum Beispiel hervorragend mit Ketchup und Sauerrahm abgeschmeckt werden, gleiches gilt auch für Thunfischsalat.

Auch leckere Dips lassen sich mittels Ketchup leicht herstellen. Gesund und schmackhaft ist zum Beispiel der Ketchup-Quark-Dip aus Speisequark und einigen Teelöffeln Ketchup. Dieser schmeckt auch zu Pellkartoffeln sehr gut. Mit einem solchen Dip lassen sich übrigens auch hervorragend ausgehöhlte Tomaten füllen, das Fruchtfleisch wird einfach mit in den Dip gegeben.

Natürlich dürfen beim Kochen mit Ketchup die Hamburger nicht fehlen. Auf die mit aus Hackfleisch hergestellten Frikadellen, Salatblättern und Tomaten belegten Brötchen gehört natürlich immer eine ordentliche Portion Ketchup, was übrgens für alle Burger gilt, die man auch hervorragend selber machen kann.
Ketchup eignet sich auch bestens für das Abschmecken eines feurigen Gulasches oder eines würzigen Chili-Con-Carnes.

Besonders lecker schmeckt die Rote-Käse-Soße, welche man sehr gut zu Reis, Nudeln aber auch zu Kurzgebratenem oder Fischgerichten reichen kann. Hierbei werden Zwiebeln und Knoblauch fein gehackt, in Butter angedünstet und mit Brühe und Schmelzkäse aufgekocht. Die sämig-glatte Soße wird dann mit Ketchup abgeschmeckt.
Ketchup gilt auch als Grundlage für eine Menge leckerer Fondue-Saucen. Hierbei kann man diesen gut mit saurer Sahne oder Schmand vermischen und mit Salz, Pfeffer und Curry herzhaft würzen, nach Belieben kann man auch noch kleingehackte Zwiebeln und Gurkenstückchen hinzugeben.

Kochen mit Ketchup funktioniert auch bei vielen Ofengerichten, zum Beispiel bei Kartoffel-Käse-Gratin, welches man vor dem Backen gut mit einer Soße aus Ketchup, saurer Sahne oder Kondensmilch plus Gewürzen abmischen kann.
Gut verwenden kann man Ketchup beim Herstellen von überbackenen Toasts, zum Beispiel bei Käse-Schinken-Toast oder einem leckeren Sardellentoast.
Auch kräftige Eintöpfe wie ein feuriger Bohnentopf mit Rind-oder Hackfleisch schmecken gut, wenn man einige Teelöffel Ketchup hinzugibt.
Etwas Besonderes ist Kochen mit Ketchup auch, wenn man Füllungen für herzhafte Pfannkuchen herstellen möchte. Dabei wird der Ketchup mit Tomatensauce und Hackfleisch vermischt und das ganze zu einer dickflüssigen Masse eingekocht, welche später warm auf die Pfannkuchen gegeben wird.
Mit einer Ketchup-Öl-Farce und verschiedenen Gewürzen wie zum Beispiel Chilipulver und Pfeffer kann eine tolle Fleischmarinade hergestellt werden, die auch für Grillgut geeignet ist.

Sogar beim Kuchenbacken findet Ketchup mitunter Verwundung, so beim bekannten amerikanichen Apple Pie, dort werden nämlich fünf Esslöffel Ketchup mit in den Teig gerührt.


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